Neue Kosmologie - ein wenig Mathematik gehört dazu

Vortrag von Dr. Karl-Ernst Eiermann, Gießen

Donnerstag, 28. November 2019, 19.00 Uhr

Phantastische Bibliothek Wetzlar

Es wird immer deutlicher aufgrund neuer Ergebnisse, dass die populäre Urknalltheorie bezweifelt werden muss. Folglich lohnt sich die Beschäftigung mit einer neuen Kosmologie. Mathematik gehört dazu.

Durch die quantitative Umsetzung der Überlegungen des berühmten Physikers und Naturphilosophen Ernst Mach zum Massebegriff, die Albert Einstein als Machsches Prinzip bezeichnet hat, kann nun das Universum ohne Urknall, ohne Expansion, als ewig, unendlich und vital beschrieben werden. Die Beobachtungen finden Erklärungen ohne exotische und unerklärte Annahmen.

Der Referent ergänzt das Vorgetragene durch Schaubilder und Literatur.

Dr. Karl-Ernst Eiermann ist theoretischer Physiker und als Forscher, Referent, Dozent und Autor tätig.

Der Eintritt ist frei.

Die Ordnung der Stoffe

Vortrag von Dr. Ulf von Rauchhaupt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Mittwoch, 6. 11.2019, 19.00 Uhr

Phantastische Bibliothek Wetzlar


Vor 150 Jahren stellte Dimitri Mendelejew das Periodensystem der chemischen Elemente auf.
Wie kam er darauf und warum war das so wichtig?
Und warum wird er dafür am meisten gefeiert, obgleich andere zu etwa der gleichen Zeit ähnliche Ideen hatte?

Dr. Ulf von Rauchhaupt studierte Physik und Philosophie in München und ist seit 2008 Leiter des Wissenschaftsressorts bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Der Eintritt ist frei

 

Auch im Jahr 2019 veranstaltet das Mathematik-Zentrum Wetzlar in Kooperation mit der Phantastischen Bibliothek eine öffentliche Vortragsreihe zur Mathematik:

"Mathematik und ..."

Veranstaltungsort: Phantastische Bibliothek, Turmstr. 20, 35578 Wetzlar

unterstützt von:


... Geld

Mittwoch, 20. März 2019, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Oliver Steinkamp, Technische Hochschule Mittelhessen

Über Mathematik und Risiko bei Banken II

Derivate sind Kontrakte, deren Wert von einem anderen Finanzinstrument abhängt. Die wichtigsten Arten bilden Forwards und Futures einerseits sowie Optionen andererseits. Im ersten Teil des Vortrags im Mai 2018 wurden Forwards und Futures diskutiert, bei denen beide Kontraktpartner ihre für die Zukunft eingegangenen Verpflichtungen erfüllen müssen. Im zweiten Teil des Vortrags sollen nun Optionen behandelt werden, die dem Inhaber erlauben, das Optionsrecht verfallen zu lassen, wenn die Ausübung für ihn ungünstig wäre. Für diese vorteilhafte Wahlmöglichkeit muss dem Kontraktpartner bei Abschluss des Geschäftes allerdings ein Preis gezahlt werden, der Optionspreis.
Bei der Frage nach der Bestimmung eines fairen Optionspreises stößt man sofort wieder auf den Begriff risikoneutral, der sich für die Theorie als fundamental wichtig herausstellt. Anfang der 70er Jahre haben die Ökonomen Black, Scholes und Merton eine Formel entwickelt, die auf den Prinzipien der risikoneutralen Bewertung beruht und die die Finanzwelt revolutionieren sollte. Für diese Arbeiten wurde 1997 der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften vergeben.

Prof. Steinkamp arbeitet am Fachbereich MND der Technischen Hochschule Mittelhessen in Friedberg und vertritt dort die Finanzmathematik in der Lehre.


... Experiment

Dienstag, 9. April 2019, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher, Justus-Liebig-Universität Gießen

Mathematische Experimente

Die Faszination der Mathematik zeigt sich nicht nur in abstrakten Gesetzen und Zahlen wie zum Beispiel der Zahl π, sondern auch im Umgang mit realen Objekten und Experimenten. Ein gutes mathematisches Experiment ist technisch gesehen ganz einfach, entfaltet aber ein enormes geistiges Potential: Man entwickelt Vorstellungen und bekommt Einsichten in die zugrundeliegende Mathematik. In dem interaktiven Vortrag werden mit einfachen Materialien zahlreiche faszinierende Experimente vorgeführt und erläutert. Die meisten sind so gestaltet, dass die Zuhörer sie anschließend selbst ausführen können. Dabei geht es sowohl um geometrische Figuren und Körper als auch um den Umgang mit Zahlen.

Prof. Beutelspacher arbeitet am Mathematischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen und ist Gründer und Direktor des Mathematikums.


... Leben

Mittwoch, 8. Mai 2019, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Franziska Matthäus, Goethe-Universität Frankfurt

Vom Zauber der Mathematik in den Lebenswissenschaften

Wussten Sie, dass die Natur Primzahlen kennt und nutzt? Oder dass man mit Hilfe der Mathematik die Zukunft biologischer Systeme voraussagen kann? In dem Vortrag soll an vier verschiedenen Geschichten verdeutlicht werden, wo Mathematik in der Natur zu entdecken ist, und wie mit Hilfe der Mathematik biologische Systeme besser verstanden werden können. Von medizinischen Studien in der Krebsforschung, über Räuber-Beute-Beziehungen, Massenausbrüche von Insektenarten, bis zur Morphologie von Pflanzen ist alles dabei.  
Was hier zum Teil wie Zauberei wirkt, lässt sich doch häufig durch relativ einfache Mechanismen erklären. Erstaunlicherweise geht dadurch der Zauber trotzdem nicht verloren.

Prof. Matthäus arbeitet am Frankfurt Institute for Advanced Studies der Goethe-Universität Frankfurt


... Spekulationen

Dienstag, 4. Juni 2019, 19.00 Uhr
Prof. Dr. Jürgen Wolfart, Goethe-Universität Frankfurt

Von Pythagoras zur abc-Vermutung

Dass die Seitenlängen eines rechtwinkligen Dreiecks die Gleichung x2 + y2 = z2 erfüllen, gehört zur mathematischen Allgemeinbildung und wird meistens mit dem Namen Pythagoras verbunden. Schon in der Antike war bekannt, dass man sogar ganzzahlige Seitenlängen wählen kann, denn es ist zum Beispiel 9 + 16 = 25, also 32 + 42 = 52.
Wie kann man alle solche pythagoräischen Zahlentripel finden? Und gibt es auch natürliche Zahlen, die ähnliche Gleichungen erfüllen wie z.B. x7 +y7 = z7? Wenn nein, warum nicht?
Seit dreißig Jahren vermuten Mathematiker, dass Gleichungen zwischen ganzen Zahlen vom Typ a + b = c nur bestehen können, wenn die Primfaktoren von a; b und c gewisse strenge Bedingungen erfüllen - was die Unlösbarkeit vieler Gleichungen erklären könnte. Der Vortrag wird diesen Zusammenhang näher erläutern und die Gründe, welche für eine solche Spekulation sprechen. Ist ein Beweis dieser abc-Vermutung in Sicht?

Prof. Wolfart arbeitet am Institut für Mathematik der Goethe-Universität Frankfurt


Der Eintritt zu allen Vorträgen ist frei

 

 

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Im Rahmen des öffentlichen Stiftungsforums der Bürgerstiftung Wetzlar:

Der 35. Mai
Mathematische Spielereien mit der Zeitrechnung

Vortrag von Prof. Dr. Heinrich Hemme, FH Aachen
Dienstag, 30. Oktober 2018, 19.00 Uhr
Phantastische Bibliothek Wetzlar

Stunden, Tage, Monate und Jahre, Kalender, Zeitzonen und Datumsgrenzen sind nicht nur nützliche Begriffe der Zeitrechnung, sondern auch wunderbare mathematische Spielzeuge, die voller Kuriositäten stecken. In dem Vortrag geht es ausschließlich um diese unterhaltsame Seite der Zeitrechnung. So wird beispielsweise gezeigt werden, wie man die Erde als Jungbrunnen benutzen kann, warum Schweden 1712 einen 30. Februar hatte, wie spät es am Nordpol ist, welchen Wochentag man dort hat und warum 1844 auf den Philippinen der Silvestertag ausfiel. Es wird berechnet werden, wie viele verschiedene Kalender es gibt, wann die Russen wieder gleichzeitig mit den Deutschen Weihnachten feiern können, wann man tatsächlich Geburtstag hat und wann die Feiertage Freitag, Samstag und Sonntag der drei abrahamitischen Religionen gleichzeitig stattfinden. Es wird geklärt, wie es sein kann, dass von einem Zwillingspaar der sieben Minuten später geborene Junge zwei Tage früher Geburtstag feiern kann als seine Schwester und warum Ferdinand Magellans Seeleute Ärger mit der Inquisition bekamen.

Eintritt frei  

 

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